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Rindsleder-Pflege: Wie gelingt die richtige Lederpflege bei Rindsleder?

Rindsleder ist eine der am weitesten verbreiteten Lederarten, die durch positive Eigenschaften überzeugt. Besitzer entsprechender Produkte stellen sich allerdings schnell die Frage: Wie pflege ich Rindsleder richtig?

Hierbei kommt es auf verschiedene Umstände an. Die Leder-Pflege ist unter anderem davon abhängig, um welche Leder-Variante es sich genau handelt. Glattleder benötigt eine andere Pflege als Rauleder.

Ob Schuhe, Sofa oder Tasche – es gibt für die Leder-Pflege Hausmittel und fertig erhältliche Produkte, mit denen die Rindsleder-Pflege keine Schwierigkeit darstellt. Wir erklären im Folgenden alles, was im Kontext der Pflege von Rindsleder zu beachten ist.

Glattes und raues Leder ist bei der Rindsleder-Pflege zu unterscheiden

Bei der Rindsleder-Pflege hängen die Pflegebedürfnisse davon ab, ob es sich um ein Glattleder oder ein Rauleder handelt. Glattleder beschreibt Lederarten, bei denen die Narbe außen verarbeitet ist. Es gehört zu einer der widerstandsfähigsten Lederarten, braucht aber regelmäßige Pflege.

Gut geeignet ist für die Rindsleder-Pflege bei Glattleder eine Ledermilch oder eine Leder-Pflegelotion, die die Oberfläche vor Umwelteinflüssen schützt. Verschmutzungen lassen sich von Glattleder mit einem Lederreiniger praktisch entfernen. Bei der Rindsleder-Pflege von matten Glattleder-Arten ist es wichtig, auf fettige Pflegemittel zu verzichten, da die Struktur ansonsten zerstört werden könnte.

Velourleder pflegen bei Rindsleder – so geht’s richtig

Rauleder hat einen erheblichen Unterschied zu Glattleder, die Oberfläche ist angeschliffen und damit bedeutend atmungsaktiver. Das macht sie, verglichen mit Glattleder, aber auch anfälliger für Schäden durch Feuchtigkeit. Rauleder braucht besonders sensible Pflege, die vor allem auf Feuchtigkeit verzichtet.

Wenn Du raues Leder pflegen und reinigen möchtest, nutze eine sanfte Bürste, um Schmutz zu entfernen. Anschließend kannst Du mit einer Wildlederpflege das Leder pflegen und widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse machen.

Altes Leder pflegen – mit der richtigen Pflege brüchiges Rindsleder wieder zum Strahlen bringen

Altes Leder pflegen ist wichtig, bei der Rindsleder-Pflege kommt es hier auf eine Kombination aus Auffrischung und Pflege an. Egal, ob Du einen Leder-Geldbeutel pflegen möchtest, der schon bessere Tage gesehen hat oder Deinen Lieblingssessel, am Anfang steht eine gründliche Reinigung. Wenn es um ein großes Möbelstück geht, ist eine Behandlung mit Lederfett oder mit Vaseline gut geeignet für die Rindsleder-Pflege.

Hat das brüchige, alte Leder genug Fettigkeit aufgesogen, polierst Du mit einem weichem Tuch die Reste ab, wodurch das Leder wieder weicher wird. Bei Rauleder darfst Du auf keinen Fall mit Fett arbeiten, denn dadurch ruinierst Du die atmungsaktiven Eigenschaften.

Bei der klassischen Rindsleder-Pflege sorgt, bei richtiger Anwendung, das Polieren mit Fett dafür, dass sich Risse schließen und Dein Leder wieder frisch und neu erscheint. Vorischt: Bei falscher Anwendung kann es passieren, dass Risse sich dunkel verfärben. Wenn Du feststellst, dass das Leder bereits sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde, kannst Du im Rahmen der Rindsleder-Pflege auch eine Versiegelung vornehmen.

Diese trägst Du mit einem weichen Tuch auf die Oberfläche auf und arbeitest Dich gründlich von Naht zu Naht vor. Anschließend lässt Du das Mittel ohne weitere Politur einwirken und trocknen. Diese Form der Rindsleder-Pflege wird meist nur einmalig durchgeführt, wenn die Beschädigungen aber stark sind, kannst Du nach 24 Stunden einen weiteren Vorgang durchführen.

Geöltes Leder pflegen: Rindsleder-Pflege leicht gemacht

Geöltes Leder ist bei der Lederpflege besonders unkompliziert, denn es ist aufgrund der Ölschicht bereits gegen äußere Einflüsse geschützt. Du kannst zum Lederpflege-Hausmittel wie Vaseline – mit einem hohen Fettgehalt – nutzen oder ein Lederfett. Wichtig ist dabei, dass Du das Fett nicht direkt auf das Leder aufträgst, sondern zunächst auf ein Tuch und es dann auf der Oberfläche verreibst.

Möchtest Du beispielsweise ein Leder-Portemonnaie pflegen, gibst Du die fetthaltige Rindsleder-Pflege auf ein Mikrofasertuch und reibst den Geldbeutel damit gründlich ab. Gib der Lederpflege nun die Zeit einzuwirken, lasse das behandelte Stück für einige Minuten liegen. Nun gehst Du mit einem sauberen Mikrofasertuch noch einmal drüber und entfernst die überschüssige und fetthaltige Lederpflege gründlich.

Wichtig ist, dass Du bei der Rindsleder-Pflege nie im Übermaß auf Pflegeprodukte zurückgreifst, sondern immer nur sparsam dosierst. Denn wenn zu viel Fett auf die Lederfläche kommt, wird sie speckig und nimmt Schmutz und Staub viel schneller auf.

Weißes Leder pflegen – die richtige Rindsleder-Pflege kommt aus dem Haushalt

Es macht einen Unterschied, ob Du weißes oder schwarzes Leder pflegen möchtest. Weißes Leder kann fast immer mit Hausmitteln gereinigt werden, sodass die Rindsleder-Pflege hier nicht teuer und äußerst unkompliziert möglich ist. Gut geeignet sind Natron und Backpulver, denn die beiden Hausmittel entfernen Fettflecken und saugen das Fett auf. Milch ist geeignet, wenn Du Kugelschreiberreste von Deinem Sofa entfernen musst, auch Verfärbungen sind so zu entfernen.

Bei schwarzem Leder hingegen sind es vor allem Mischungen aus Essig und Wasser, mit denen Du das Leder reinigen und pflegen kannst. Für die optimale schwarze Rindsleder-Pflege solltest Du außerdem eine Pflegelotion mit Lichtschutzfaktor einarbeiten. So kannst Du verhindern, dass Dein Leder plötzlich ausbleicht und aus dem satten Schwarz nur noch ein unansehnliches Grau wird.

Leder-Handtasche Pflege – langfristig für eine ansprechende Optik sorgen

Wie pflege ich Leder? Wie kann ich genarbtes Leder pflegen und worauf kommt es bei der Rindsleder-Pflege an? Beim Kauf von einer neuen Handtasche ist Leder als Material sehr begehrt, aber hast Du Dir darüber Gedanken gemacht, wie die schöne Optik auch wirklich erhalten bleibt? Mit der Zeit können sich in der Lederoberfläche Risse und Gebrauchsspuren zeigen, die das Leder unansehnlich werden lassen. Doch keine Sorge: Mit der richtigen Rindsleder-Pflege kannst Du für Abhilfe sorgen und lässt Deine Handtasche in neuem Glanz erstrahlen.

Wichtig ist, dass Du zunächst die Lederart bestimmst. Wenn Du pigmentiertes Leder pflegen möchtest, musst du anders vorgehen, als bei nassem Leder. Grundsätzlich steht bei der Rindsleder-Pflege am Anfang aber eine gründliche Reinigung. Nimm sie mit einer weichen Bürste vor, die die Lederoberfläche nicht verkratzt, aber trotzdem Staub, Fett und Schmutz entfernt.

Bei einer Wildleder-Handtasche ist es wichtig, dass Du am Ende der Reinigung auf eine Imprägnierung setzt. Bei der Rindsleder-Pflege mit glatter Oberfläche ist eine Fettung entscheidend dafür, dass Deine Handtasche gegen Schmutz und Staub geschützt ist.

Das Lederfett sorgt dafür, dass die Oberfläche Deiner Handtasche geschützt ist und dass UV-Strahlen nicht zum Ausbleichen der Farbe führen. Einmal im Jahr kannst Du im Rahmen der Rindsleder-Pflege außerdem ein Lederwachs auftragen, was sich wie eine Imprägnierung über das Glattleder legt und es vor äußeren Einflüssen schützt.

Die Häufigkeit der Rindsleder-Pflege: Wie oft Leder pflegen?

Ob Sofa, Handtasche, Kuschelsessel oder Innenverkleidung im Auto, bei der Rindsleder-Pflege ist es nicht erforderlich, dass Du jede Woche zu entsprechenden Produkten greifst. Die Pflegebedürfnisse bei der Lederpflege hängen auch davon ab, wie stark ein Produkt genutzt wird und welchen Zustand es hat. Erkennst Du auf Deinem Sofa kleine Risse und wirkt das Leder brüchig und trocken, ist es Zeit für die nötige Lederpflege.

Wenn der Zustand allerdings gut ist, reicht es bei der Rindsleder-Pflege aus, ein- bis zweimal pro Jahr aktiv zu werden. Stark beanspruchte Plätze wie der Fahrersitz in Deinem Auto oder die häufig frequentierte Couch dürfen auch viermal pro Jahr der Lederpflege unterzogen werden.

Denke unbedingt daran, dass bei der Rindsleder-Pflege nicht automatisch das Motto: "Viel hilft viel", gilt, denn Du kannst es mit der Lederpflege auch übertreiben. Verwendest Du wöchentlich einen Lederreiniger oder fettest Du ständig nach, wirkt die Lederoberfläche schnell speckig und wird daher gegenüber Staub und Schmutz empfänglicher.

Fazit: Lederpflege ist wichtig, um die Haltbarkeit zu erhöhen

Eine Stofftasche kannst Du in die Waschmaschine werfen und am nächsten Tag ist sie wieder trocken. Wie kommt es aber, dass Rindsleder-Pflege braucht, damit es in Form bleibt und Dich lange erfreut? Leder ist ein Naturmaterial, welches als äußerst robust gilt und Dir ein Leben lang Freude bereiten kann. Da Naturmaterialien aber empfindlicher gegenüber Umwelteinflüssen sind, brauchen sie mehr Pflege.

Einen ähnlichen Effekt stellst Du bei Holz fest. Wenn Du einen Holztisch aus massivem Echtholz besitzt, kannst Du ihn Dein Leben lang behalten. Dafür ist aber Pflege nötig und genauso sieht es auch beim Leder aus. Entscheidend ist, dass Du mit der Pflege nicht erst dann beginnst, wenn Dein Leder schon in Mitleidenschaft gezogen wurde, sondern bereits unmittelbar nach dem Kauf. Mit der richtigen Lederpflege kannst Du Dich über ein dauerhaftes Produkt freuen.

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